Wir haben unser erstes Ziel im Süden Frankreichs erreicht

Die Fahrt kam uns bei den in Frankreich maximal zugelassenen 130 km/h extrem lange und ermüdend vor. Dazu kamen dann die schon eher sommerlichen Temperaturen von 30 Grad.

Aber wer wird sich den bei den sonnigen Ausblicken im Mai über die Temperaturen beschweren ??

Das romantische Örtchen Bonnieux liegt weiter oben in den Bergen und hat viele enge, aber hübsche Strassen/ Gassen.

Abends haben wir uns in der einzigen Pizzeria auch Mal was gegönnt. Neben einem weiteren Restaurant war die Auswahl ja sehr überschaubar ?

Der Campingplatz ist auch wieder sehr schön im Grünen gelegen und bietet ein klein wenig mehr Komfort als der vorherige.

Willkommen in Frankreich

Noch während der Fahrt haben wir unseren ersten wichtigen Satz in der Aussprache auf französisch einstudiert. In Lautsprache „Schönee palee No Frosee“ => Ich spreche kein Französisch.
Und wer hätte es gedacht, wir haben den Satz an der ersten Mautstelle prompt gebraucht, weil ich in die Durchfahrt gefahren bin, bei der man nur eine schon im Besitz befindliche Dauerkarte einschieben konnte. All unseren unberechtigten Vorurteilen zum Trotze, war die Dame an der Notruftaste sehr nett und hilfsbereit und antwortete sowohl auf Englisch, als auch auf Deutsch.

Wir haben unseren ersten Campingplatz in Clerval erreicht. Die „Oranjes“ waren vor uns da? Übrigens in einem sehr originellen Modell. Aber die haben beim Wohnen auf Rädern ja auch über mehrere Generationen Erfahrung ?


Der Platz ist eher klein, aber sehr schön, direkt am Flussufer gelegen. Super nettes Personal spricht Französisch, Englisch und schweizer Deutsch.

Wir haben noch eine Kleinigkeit gegessen…

…und sind jetzt platt.

So nah am Fluss, sind wir bei den abendlichen Temperaturen der Standheizung schon dankbar ?
Das interessanteste an diesem Tag war die Erkenntnis, wie wahnsinnig schnell sich der Vierbeiner den neuen Gegebenheiten (Wohnen zusammen auf engstem Raum) anpasst und einfach alles ganz normal findet und dabei völlig entspannt ist. Unglaublich…. und unglaublich schön ?

Verzögerung bei der Abfahrt

Die Abfahrt hat sich um einen Tag verzögert, weil wir es vorher nicht „gepackt“ haben.
– Freunde des Karlauers erkennen den Wortwitz ? –

Allerdings konnten wir durch den Campingbus die Abreise ja den eigenen Bedürfnissen stressfrei anpassen und der Urlaub beginnt genau dann, wenn wir soweit sind.
Unser heutiges Ziel Camping d’Ille in Frankreich

Campingbus abholen

Heute Mittag machen wir uns auf den Weg nach Kelsterbach bei Frankfurt, um unseren gemieteteten Campingbus in Empfang zu nehmen.
Wir haben uns für einen kleinen VW Bus California entschiedenen, weil die Straßen in Frankreich, vor allem in Küstennähe, sehr schmal sind.
Vorab haben wir uns schonmal ein Sonnensegel besorgt und müssen dann heute Nachmittag mal schauen, wie groß der Stauraum bei so einem voll ausgebauten Campingbus dann eigentlich noch ist.
Erst dann können wir uns festlegen, was und wieviel wir einpacken können.
Zur Not dann eben nur den Hund und unsere Wanderschuhe 😉

Sebnitz (Abstecher zur Verlängerung) in eine Geisterstadt

Am Freitag haben wir uns noch für zwei weitere Tage ein Hotel von Samstag bis Montag in Sebnitz gebucht.
Die Bilder von der 9000 Einwohnerstadt sagen idyllisch aus.
leider handelt es sich aber um eine gut gepflegte, saubere Geisterstadt. Hier gibt es einfach nichts. noch nicht einmal Einwohner.

Die Stadt hat einen direkten Grenzübergang nach Tschechien, hinter dem wir gestern sofort kehrt gemacht haben, als wir aus Versehen darüber gefahren sind. Grund für die Kehrtwende war, dass wir keinen Impfpass für Shari dabei hatten.

Essen waren wir dann gestern am Samstag in Pirna

Gestern Abend haben wir uns noch eine 8km lange, hundefreundliche Route durch die Schrammsteine bei Osterau herausgesucht. Diese wollen wir eigentlich heute nach dem Frühstück entlang Wandern.
Leider hat es aber die ganze Nacht hindurch geregnet, dass ist auf den felsigen Kletterwegen dann einfach zu gefährlich.
Ein Ziel mit dem Auto wäre noch Bautzen.

Hohenstein – Rathen (3. Tag)

Auf dem Weg zur Wolfsschlucht ist mir unter 53mm Weitwinkel objektiv vom iphone gerutscht und heruntergefallen. Der Objektivdeckel ist dabei abgesprungen und einen Hang hinab gefallen. Der Deckel konnte wieder geborgen werden.

 

Bad Schandau – Hohnstein (2. Tag)

Nach einer entspannten Anreise am Montag haben wir noch kurz die Umgebung erkundet.
Da der erste Proviant schon innerhalb Fuldas verzerrt war, ging es am Abend kurz noch mal auf die andere Ufer Seite nach Bad Schandau um ne kleine Pizza zu essen.
Am Dienstag Morgen haben wir dann außerhalb des Frühstück Raumes im Freien gefrühstückt, damit wir Shari um uns haben konnten.

Der erste Tag Wandern war mit 22 km und 743 Metern Aufstieg schon sehr anstrengend.