Oberstdorf

Kleine Wanderung um den Freibergsee…

Der Freibergsee liegt im Süden von Oberstdorf, der südlichsten Gemeinde Deutschlands, im Landkreis Oberallgäu in Bayern in 930 m Höhe auf dem bewaldeten Freiberg. Die maximale Wassertiefe des Sees beträgt ungefähr 25 Meter, er ist etwa 18 Hektar groß. Seine größte Länge beträgt 526 Meter, seine größte Breite 484 Meter.

… mit der Heini-Klopfer Skiflugschanze

anschließend noch ein Blick auf die Erdinger-Arena (Skisprung). Dann noch Mittagessen und shoppen in Oberstdorf.

Was hier auf dem Weg zum See im Baum steckt und nicht mehr raus kommt, wissen wir nicht genau. Wir vermuten einen Frosch, eine Echse oder Gollum (falls Herr der Ringe hier im Wald gedreht wurde) ?

Hinanger Wasserfall

Der Hinanger Wasserfall ist ein Geotop südlich von Sonthofen im Landkreis Oberallgäu. Der Hinanger Wasserfall setzt sich aus mehreren Felsstufen zusammen, über die der Hinanger Bach insgesamt einen Höhenunterschied von über 25 m überwindet. Der eigentliche Wasserfall besitzt eine Fallhöhe von 12 Metern.

Bei der heutigen Hitze kam uns eine relativ kurze Wanderung mit einer erfrischenden Prise am Wasserfall sehr entgegen.





Hörnerbahn – Weiherkopf

Nachdem der Sommer nun auch endlich im Allgäu angekommen ist…


…haben wir uns erst einmal mit der Hörnerbahn auf 1540 Meter Höhe bringen lassen. Von hier aus haben wir uns für den direkten Weg über den Weiherkopf entschieden…


…und staunten üben den direkten Aufstieg nicht schlecht. Wir haben keine große Strecke hinter uns gebracht, aber das waren teilweise so heftige Steigungen, dass es echt anstrengend war. Leider lassen sich die Steigungen mit einem Foto nicht einfangen.

Die Bahn läuft sehr ruhig, und war auch mit unserem Hund gut machbar. Man merkt von der eigentlichen Bewegung (Geschwindingkeit) nichts, es ruckelt nur ab und zu etwas auf und ab, aber Schwindelgefühle kommen bei uns nicht auf.
Die Wanderwege verliefen dann durch zahlreiche Kuhweiden. Die ein oder andere Kuh mussten wir vom Weg verdrängen, weil sie uns diesen versperrten.


 Dann gab es 2 oder 3 merkwürdige Begenungen mit den „Oberrindviehchern“ die wohl die Häuptlingsrolle der Herde übernommen hatten. Als diese Kühe unseren Hund gesehen hatten, sind sie uns ohne Unterbrechung bis zum Ausgang gefolgt. 
Nicht, dass sie wirklich angriffslustig waren, aber beharrlich und aufdringlich. Ich konnte sie dann zwar mit behauptendem Entgegenstehen zurückhalten, aber umgedreht hab ich mich dann doch alle 10 Meter 🙂


Auf der Hörnerbahn gab es am oberen Ende die Möglichkeit, mit einem Mountaincart (eine Mischung aus Kettcar und Dreirad ohne Antrieb) die komplette Rückfahrt Tal abwärts zurück zu legen. 

Das hat mir ja schon echt in den Fingern gejuckt (eine ewig lange kurvenreiche Abfahrt — traumhaft– ), aber dafür hätten wir uns schon beim Kauf der Tickets entscheiden müssen. Wir haben es einfach zu spät erkannt, als wir schon oben waren. 🙁 Allerdings wäre ich auch gerne 2 Mal gefahren, um erst die Strecke kennen zu lernen, um dann die ein oder andere Passage ungebremst zurück legen zu können. Bei der Rückfahrt mit der Gondel hab ich die Strecke von oben vorsichtshalber schon mal begutachtet. Vielleicht bietet sich ja doch noch ne Möglichkeit *lol*


Übrigens ist der Weiherkopf genau der Berg, den wir direkt von unserem Zimmer aus sehen können.

Gais Alpe

Auf einem schmalen Steig wandert man durch die Schlucht des Gaisalpbaches zur Gaisalpe hinauf. Der Weg führt über Felsstufen, schmale Brücken und ist mit Seilen gesichert – ein echtes Abenteuer!

Sowohl im Sommer, als auch im Winter ist diese Wanderung ein unvergessliches Erlebnis. Im Sommer geht es auf einem schmalen Pfad an steilen Felswänden entlang durch eine geheimnisvolle Schlucht zur Gaisalpe. Im Winter dagegen könnt ihr von der Alpe ins Tal rodeln.

Spannender ist der Steig durch den geheimnisvollen Tobel. Auf einem schmalen Weg geht es am Gaisalpbach entlang bergauf. Felsstufen sind mit Seilen gesichert, stolpern sollten man aber nicht. Auch auf den Brücken, die nur ein Geländer haben, heist es gut festhalten. Zum Ende des Tobels wird der Weg immer schmaler. Die schwierigste Stelle überwindet man mittels einer kurzen Leiter. Für diejenigen, die gerne klettern, ist dies aber kein Problem. Zu guter Letzt steigt man noch über ein recht glattes Gitter (Vorsicht vor allem nach Regen) und erreicht wenig später wieder das Asphaltsträßchen. Wir biegen nun nach links ab und kommen wenig später zur Gaisalpe. Hier kann man sich mit einer Brotzeit oder einem leckeren Kuchen stärken. Nach der Einkehr geht es wieder ins Tal. Wenn man nicht noch einmal durch den Tobel laufen will, folgt man nun der Asphaltstraße. 

Das Wetter war noch nicht besonders sonnig, es hat aber auch nicht geregnet. Also haben wir uns zum „Aufstieg“ auf die Gais Alpe gemacht. Auf dem Hinweg haben wir uns für die steilere Variante mit Treppen entschieden. Diese verliefen lange Zeit parallel zu einem fast schon reißenden 🙂 Flüsschen.


Oben auf der Gais Alpe gab es dann natürlich wieder kulinarische Köstlichkeiten, aber leider hatten wir keine Zeit vor dem Verzehr noch ein Bild zu schießen 😉

Schön ausgeruht und gesättigt, ging es dann wieder zurück.

1 Minuten Video zur Gais Alpe auf YouTube

Breitachklamm

Am Vorabend hatten wir uns schon einen Plan mit Komoot für den nächsten Tag gemacht, und wollten gegen Mittag die Breitachklamm laufen, wenn es endlich nicht mehr regnet.


Nachdem wir uns „Schnittchen“ für unsere erste Wanderung gemacht hatten (ohne treten wir keine Wanderung an ;-), haben wir erst einmal auf die Prognose unserer Wetter App vertraut. 

Als wir am Parkplatz zur Breitachklamm ankamen, sagte uns die RainToday App noch knapp 1 Stunde Regen voraus. Aus diesem Grund haben wir uns dann noch mit Zahlen Rätseln auf dem Smartphone die Zeit vertrieben. Und voila, hatten wir eine Punktlandung und konnten minutengenau das Auto regenfrei verlassen 🙂

Die Tour haben wir dann doch noch unseren Bedürfnissen angepasst und eine Brotzeit auf einer Berghütte eingeschoben.


Alles in allem war es eine sehr schöne Wanderung mit knapp 300 Höhenmetern, und somit sehr gut machbar.





Kurz nach dem Verlassen der Klamm haben wir unseren eigenen Weg eingeschlagen und sind an einer Armada an Steinmännchen vorbei gekommen. Die Steinmännchen treten ja sonst an Wanderwegen immer nur vereinzelt auf. Wie es hier zu der Massenveranstaltung gekommen ist, ist bisher nicht geklärt 😉




Zwischenstopp zur Brotzeit auf der Müller’s Alp.


Auf dem Rückweg hatten wir dann immer wieder Blick auf die umliegenden Berge.

Hier noch einige Details zur Breitachklamm
 

Outlet Wetter

Unsere, dem Wetter angepasste, Outlet-Shopping-Tour

Hier gibt es wirklich zahlreiche Outletshops, besonders für Outdoor und Sport Klamotten. Die Preise bzw. Rabatte sind zwar nicht ganz so gut wie in manch anderen Outlet’s, aber die Auswahl an Marken ist ungeschlagen.
Da lohnt sich schon die Anreise für ein verlängertes Wochenende.

Und wenn wir Glück haben, brauchen wir die Regenklamotten, die wir gekauft haben, erst wieder zuhause ?

Zurück in unserer Wohnung, mussten wir feststellen, dass die Berge auf einmal nicht mehr da waren. Und das obwohl wir Bergblick gebucht hatten. ?

Kleines Wetterupdate

Dafür, dass wir nichts als Regen erwartet haben, ist das schon einmal ein schöner, sonniger Blick vom Balkon nach der Ankunft ??

Es sieht auch ganz so aus, dass wir ab Donnerstag ernsthaft Wanderungen einplanen können. Somit haben wir Dienstag und Mittwoch noch genug Zeit für die Planung und für die Gesellschaftsspiele, die wir für eine Regenwoche mitgebracht haben ?


Und hier noch die Namen der Berge beim Blick aus unserem Fenster. Jetzt wissen wir auch warum unser Zimmer Weiherkopf heißt! Es gibt ja für alles eine passende App ? In diesem Fall PeakFinder

Am Montag

…starten wir zu einem Wanderurlaub in das Allgäu. Leider sind die Prognosen für das Wetter alles andere als gut.

Wir hoffen das Beste, und das wir wenigstens 1 oder 2 Mal wandern gehen können!

Gorges Du Verdon, Route des Cretes und das malerische Bergdorf Rougon

Blick von der Brücke

Blick auf die Brücke hinab


Verlauf der Straße am Verdon entlang

Kurz bevor wir das Bergdörfchen Rougon besichtigten, hatten wir an dem Parkplatz des Point Sublime halt gemacht. Hier haben wir per Zufall, über uns, in Freiheit lebende Adler gesehen.
Die Störche bei uns zuhause sind im Flug schon schön anzusehen, aber Adler sind nochmal eine ganz andere Dimension.
Auf der Umrundung des Canyons über die „Route des Cretes“ sind sie dann einzeln immer nochmal aufgetaucht. Einer flog vor unserem Auto über die Strasse, sodass wir den grossen Schatten und die Kontur des Adlers gesehen haben.
Vor die Linse haben wir leider keinen bekommen, weil sie nachdem wir anhielten, schon wieder weg waren?

Am Ende der Rundtour haben wir erst Mal die kulinarischen Köstlichkeiten in La Palud-Sur-Verdon probiert.
Von französischen Köstlichkeiten hatten wir bisher noch gar nichts mitbekommen!

Und weil Shari so brav war, hat sie am Strand noch ein Eis bekommen?

Bei der Umrundung des Sees „Lac de Sainte Croix“ zu unserem Ziel

Die Campingplätze wurden wirklich stetig besser, sodass wir uns entschieden haben, hier erst einmal zu bleiben und nach der nächsten Wanderung hierher zurück zu kehren.

Und ich kann endlich unser Sonnensegel aufbauen. Muss ja alles mal zum Einsatz kommen ?

Selbstverständlich darf das Feldbett dann nicht fehlen, wenn wir schon den ganzen Krempel mitgeschleppt haben?

Ach und wo wir schon dabei sind, den kleinen Gasgrill hatten wir schon oft genutz, Euch aber noch nicht gezeigt.
Er wollte auch gerne Mal aufs Bild, auch wenn er schon zum Abkühlen am Boden steht. Er hat uns schon die ein oder andere Bratwurst beschert, gebratenen Schinken für die Eier, oder aufgebackenes Baguette zum Frühstück.
Also……..*Trommelwirbel*…….Hier ist er, unser geliebter kleiner Gasgrill (Kohle ist hier nirgends erlaubt)

Le Grill ?

Quinson

Sehr schöner Campingplatz. Die sanitären Anlagen haben sich mit jedem Mal gesteigert ?Hoffentlich geht das weiterhin in die gleiche Richtung ?


Quinson ist unser nächster Aufenthalt zum Wandern am Gran Canyon de Verdon.

Unser Supermarkt im Ort

Und ein Restaurant + Pizzeria mit Aussenterasse + Bäckerei alles in einem, mit ein und derselben Person.
Wir haben die Vermutung, dass die Dame an der Touristen-Information aus der gleichen Familie stammt ?


Die morgens geöffnete Bäckerei, ohne Personal. Man nimmt sich einfach was man möchte und geht dann gegenüber in das Restaurant mit Pizzeria und Sonnenterasse zum Bezahlen ?

Übrigens, warum die kleine Bäckerei auf dem Foto aussieht als wäre es ein Mäusekino, bleibt uns ein Rätsel. Es handelt sich tatsächlich um eine optische Täuschung. Selbst bei meiner Körpergröße von 1,86 kann ich da ungebückt drinn stehen?

Nachdem wir einen Servicetag eingeschoben haben…

 …zum einen, weil wir noch etwas geschlaucht waren von unserer Wanderung am Vortag und zum anderen, weil uns an dem gleichen Tag auch noch die Kühlbox im Auto kaputt gegangen ist und wir so zwei VW-Händler, weiter entfernt, anfahren mussten um sie reparieren zu lassen.
 Der erste Händler sprach keinen Satz englisch oder deutsch und hat uns nur im Telefonbuch mit dem Finger die Adresse zeigen können, wohin wir fahren müssen, um das Problem beheben zu lassen.
 In Cavaillon bei einem VW Händler für Nutzfahrzeuge angekommen, gab es eine Dame die sehr gut Englisch sprechen konnte.
 Wir erklärten ihr was wir schon alles ausprobiert hatten, um das Problem einzugrenzen, und dass die Kühlbox einen Fehler hat und der FI-Schutzschalter defekt sei.
 Sie hat das alles sehr gut verstanden und an ihren Kollegen auf französisch weitergegeben.
 Wir warteten dann von kurz vor 12 Uhr am Mittag bis abends um 17 Uhr, bis endlich jemand Zeit hatte sich das Problem anzuschauen.
 


Das Problem mit der Kühlbox konnte gelöst werden, der FI-Schutz-Schalter wurde doch nicht repariert.
 Somit können wir jetzt am Campingplatz keinen Strom mehr von außen an den Bus anschließen und sind nur noch mit dem Batteriebetrieb unterwegs.
 
 Aber, was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, der darauffolgende Tag wird so eindrucksvoll und schön, das wir alles andere vergessen ?
 Wir wollten nach der letzten Wanderung „nie wieder Wandern“, zumindest nicht in diesem Urlaub?, aber wir wurden eines Besseren belehrt ?

Leider…

…hatten wir uns beim Planen der Wanderroute bei diesen Temperaturen wohl etwas verschätzt.
Und das obwohl wir ständig Wandern und im letzten Jahr bei ähnlichen Temperaturen im Elb-Sandsteingebierge in der Sächsischen-Schweiz, mehr als das doppelte gelaufen sind.

Wir waren alle am Ende…


…und mussten Shari die letzten Kilometer teilweise tragen