Letzte Station in UK vor der Rückfahrt durch den Eurotunnel

Unser letzter Halt in England ist ein gemütliches, liebevoll eingerichtetes Hotel (Woolpack in Wavehorne) vor der Überfahrt morgen. Die Autobahnen in England sind mit maximal 70 Meilen pro Stunde (112 km/h), und dass nur an wenigen Teilabschnitten, wirklich anstrengend. Morgen fahren wir dann an einem Tag durch 5 Länder (Großbritannien, Frankreich, Belgien, Niederlande und Deutschland)


Sehr einladende Rezeption-Bar Kombination









Wir haben aus folgendem Grund bei der Gassi Runde verzichtet, dem Public Foothpath durch die Schafweide zu folgen…


Coverack

Heute haben wir dann mal einen kompletten Tag in Coverack verbracht. Die erste Hälfte des Tages am Strand, danach sind wir dann noch durch Coverack geschlendert.













Minack Theatre

Das Minack Theatre bei Porthcurno ist eines der spektakulärsten Freilichttheatern. In den Sitzen aus Stein sind die aufgeführten Stücke in die Rückenlehnen eingemeißelt.

Info aus Wikipedia Das Minack Theatre (auch einfach The Minack genannt) ist ein einzigartiges Freilichttheater an der Südküste Cornwalls England, das in einen Felsenabhang direkt an der See in der Nähe des Ortes Porthcurno gebaut worden ist. Es ist nur wenige Kilometer von Land’s End entfernt. In der kornischen Sprache ist meynek die Bezeichnung für einen felsigen Ort.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz sind wir an einer größeren Badebucht vorbei gekommen.



Spieglein, Spieglein,…

Shari hat normalerweise keine Probleme mit Spiegeln, aber im Freien kam sie nicht ganz klar damit, und wollte unserem Spiegelbild folgen 😉



Der Spiegel wurde für die gegenüber liegende Ausfahrt des Campingplatzes montiert. 

Bucht entdeckt

Nicht weit entfernt (1,4 km) von unserer Ferienwohnung haben wir eine schöne Badebucht entdeckt.








Als wir von dort wieder auf dem Rückweg waren, sind wir an zwei englischen Grandma’s vorbei gelaufen. Die haben zuerst nach unserem „süßen“ Hündchen geschaut und uns dann angesprochen, woher wir sind und ob wir auch Baden waren. Als wir sagten das wir nicht im Wasser waren haben sie gesagt, dass sie gerade beide geschwommen sind, aber immer nur mit Badeschuhen wegen den Stacheln des Weevers (im Deutschen Petermännchen genannt) der sich im Sand eingräbt und nur noch die Augen und der Stachel heraus schauen. Eine von den beiden hat dann erzählt, dass ein Stich des Weevers zu starken Schwellungen und Entzündungen führt und man den Fuß dann lange Zeit in siedend heißes Wasser halten muss, und es heftige Schmerzen verursacht.

Gut, dass wir keine Badesachen dabei hatten 😉

Dann haben sich die Omis noch über das, für englische Verhältnisse zu schöne, Wetter gefreut und unsere Wege haben sich wieder getrennt.

Wanderpfad Richtung St Keverne – Coverack Küste

Heute haben wir uns für eine eigene Wanderroute entschieden, die wir so auch nicht auf Komoot (unserer Wander-App) gefunden haben. Dabei war uns wichtig, dass wir auf dem Rückweg an der Küste von Coverack entlang kommen. Beim Planen des Hinwegs haben wir einfach nur versucht möglichst verkehrsberuhigte Strassen zu wählen, ohne das wir wirklich eine Ahnung hatten wie die Wege dann wirklich sind.




Es stellte sich heraus, dass ein Großteil der Route ein schöner schattiger Wanderpfad war.




Als wir dann einen Wanderpfad durch eine Kuhkoppel nehmen mussten, haben wir uns entschlossen spontan einen Umweg zu gehen. Der Grund dafür war, dass wir letztes Jahr im Allgäu sehr schlechte Hunde – Kuh – Erfahrungen machen mussten, und wir keine Lust hatten, erneut vor Kühen die Flucht ergreifen zu müssen. Was sich im Nachhinein natürlich erst einmal lustig anhört, aber so ein massiges Vieh stoppt man in seinem Wahnsinn ja auch nicht so einfach.

Als wir dann am Wegesrand standen und überlegten, ob wir doch einen flotten Pfad durch die Rindviecher suchen, oder einen noch nicht bekannten Umweg einschlagen sollten, kam eine Frau mit nem Jeep vorbei und fragte, ob wir denn noch auf dem richtigen Pfad sind oder uns verlaufen haben, und ob sie uns helfen könne? Als wir ihr erklärten, dass wir einen Konflikt mit den Kühen verhindern wollen (der Wanderpfad ging ja, wie gesagt offiziell und beschildert, durch die Kuhweide) empfahl sie uns den Umweg den Feldweg entlang fortzusetzen.

Was übrigens die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Engländer angeht, sind wir nur positiv überrascht worden. Auch die Autofahrer grüßen hier sich und die Fußgänger ausnahmslos. So in etwa wie die Motorradfahrer in Deutschland unter sich. Anfangs dachte wir beim Wandern an Strassen entlang, dass sie uns damit ein Zeichen geben wollten, um zu zeigen, dass sie uns auf der engen Strasse wahrgenommen bzw. gesehen haben.

So, jetzt aber zurück zum eigentlichen Thema… Durch den Umweg, den wir dann aufgrund der Kühe eingeschlagen hatten, kamen wir dann an einem Restaurant (The Roskilly’s Croust House) mit Biergarten vorbei, das wir sonst sicher nicht auf dem Schirm gehabt hätten. Die Roskilly Farm produziert ihre eigene Eiscreme, sowie die berühmt berüchtigte „Clotted Cream“ und alles was aus kornischer Milch sonst noch hergestellt werden kann.






Das Schild musste wir, als wir es in dem kleinen Lädchen direkt im Biergarten gesehen hatten, kaufen.

…und nein, wir haben nichts gegen Kinder 😉 fanden es aber sehr amüsant, dass sich einige Gäste mit Kindern im Biergarten daran gehalten haben *lol*

Das nächste Bild ist übrigens keine Fotomontage…

Hier noch einige Bilder auf dem Rückweg an der Küste…










… und die anschließende Freude, als wir am Abend wieder in unserem Garten waren…

Lizard – Englands südlichster Punkt

Der südlichste Punkt, nicht nur Cornwalls, sondern auch Englands, mit anschließender Rundwanderung

Info aus Wikipedia:
The Lizard (Kornisch Lysardh) ist eine im Südwesten von Großbritannien liegende Halbinsel. Sie liegt im ehemaligen District Kerrier in der Grafschaft Cornwall. Die Grenze zum Hinterland liegt südlich der Stadt Helston und südlich des Flusses Helford River.

Der Name stammt aus dem Kornischen „Lys Ardh“, was sich mit „Hohes Gericht“ übersetzen lässt. Der Begriff wurde zum englischen „Lizard“ umgewandelt, was allerdings „Eidechse“ bedeutet.

Auf der Halbinsel mit den steinzeitlichen Three Brothers of Grugith liegt der Lizard Point, der südlichste Punkt Großbritanniens. Hier stehen die zwei achteckigen Leuchttürme Lizard Lighthouse aus dem Jahr 1752, von denen heute nur noch einer in Betrieb ist. Über lange Zeit waren die Küsten von Lizard als Grab für Schiffe gefürchtet. Die Küste ist als Heritage Coast anerkannt.

Englands südlichster Punkt des Festlandes

Mullion Cove, Cadgwith & Mullion

Wir beginnen heute mit einer Wanderung an der Mullion Cove und besuchen danach noch das kleine Hafendörfchen Cadgwith, in dem es Besuchern nicht gestattet wird mit dem Auto anzureisen. Mann muss ausserhalb auf einem Parkplatz parken und zu Fuß in das Dorf laufen. Die Fischer fahren hier noch mit kleinen bunten Botchen hinaus.

Mullion Cove (aus dem englischen Wikipedia Artikel übersetzt) Mullion Cove oder Porth Mellin ist eine kleine Gemeinde an der Westküste der Lizard Peninsula in Cornwall, England. Es ist auf der östlichen Seite der Mount’s Bay. Die Bucht ist Teil der Pfarrei von Mullion und ist auf der Straße von Mullion Dorf, 1 Meile (1,6 km) nach Nordosten, und auch durch die beliebte South West Coast Path erreichbar. Es liegt in einem Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit.

Die Bucht liegt 8 km südlich von Porthleven und 23 km südöstlich von Penzance auf dem Seeweg. Es ist 6 Meilen (9,7 km) südlich von Helston auf dem Landweg und 13 Meilen (21 km) südwestlich von Falmouth auf dem Landweg.

Zunächst einige Eindrücke entlang der Küste








Weiter entlang auf schmalen Pfaden….




Übrigens ist das folgende unten kein Wanderweg, sondern die normale Stassenbreite der Küstenstrassen und in diesem Fall eine Zufahrt zu einer Häusersiedlung. Aneinander vorbeifahren ist hier nur an extra dafür angelegten Strassenverbreiterungen möglich. Da hilft dann oft nur Rückwärtsfahren bis zur nächsten Bucht 🙂 Und leicht in das Gebüsch fahren ist auch keine Option, weil sich einige Zentimeter unter dem Gebüsch Steinmauern befinden.


Entlang des Wanderweges gab es immer wieder kleine Selbstbedieungslädchen bei denen es Marmelade oder Muscheln,… zu erwerben gab. Meist konnte man hier auf Vertrauensbasis Geld in einer Büchse oder Kasse hinterlassen. Auch die Parkgebühr an manchen Parkplätzen basiert auf Vertrauensbasis.




Cadgwith (aus dem englischen Wikipedia Artikel übersetzt) Cadgwith (Cornish: Porthkajwydh, Bedeutung Bucht des Dickichts) ist ein Dorf und Fischereihafen in Cornwall, England, Vereinigtes Königreich. Es ist auf der Lizard Peninsula zwischen The Lizard und Coverack.
Das Dorf hat seinen Ursprung im Mittelalter als eine Sammlung von Fischkellern in einem geschützten Süd-Ost-zugewandten Küstental mit einer Kiesbucht. Die Fischerei subventionierte den Lebensunterhalt der lokalen Bauern. Cadgwith hieß ursprünglich „Porthcaswydh“ und wurde zu „Por Cadjwydh“ in Späten Cornish und leitet sich vom kornischen Wort für „ein Dickicht“ ab, was wörtlich „Kampf der Bäume“ bedeutet, wahrscheinlich weil das Tal dicht bewaldet war. Ab dem 16. Jahrhundert wurde das Dorf bewohnt, mit Fischerei als Hauptbeschäftigung. Anschließend wurden entlang des Strandes und an den Seiten des Tals Häuser, Lofts, Spillhäuser und Keller gebaut, die aus lokalen Stein- oder Pfeilerwänden und Stroh- oder Schieferdächern gebaut wurden, die zu Cadgwiths charakteristischem Aussehen eines kornischen Fischerdorfes führten. In der letzten Zeit wurde eine sehr kleine anglikanische Kirche gebaut, neben dem Weg vom Parkplatz bis zur Strandpromenade, der der Heiligen Maria gewidmet ist
.

In Cadgwith ist das Fischerleben noch voll im Gange…


…und der erfolgreiche Fang wird gleich im Restaurant verarbeitet…

Zum Ende gab es dann noch einen klassischen Cream Tee (britische Scones mit clottet cream und Erbeermarmelade mit schwarzem Tee und Milch) und einen Brownie mit Espresso 😉

Zurück in Coverack haben wir dann noch zum Abend den Grill aus unserer Unterkunft ausprobiert…

Marazion – St Michael’s Mount

Der Weg zur Gezeiteninsel St Michael’s Mount ist zu Fuß nur bei Ebbe passierbar.

Die Kapelle auf dem Berg wurde im 15. Jahrhundert errichtet und befindet sich wie auch das Schloss unter privater Leitung, kann aber besichtigt werden. Die Adelsfamilie Baron St. Levan, die von den St. Aubyns abstammt, hat den Besitz 1954 dem National Trust vermacht. Nachkommen der Familie leben noch heute auf der Insel. Ein kleiner Hafen besteht ebenfalls seit dem Spätmittelalter und dient heute zum Anlegen der Touristenfähren.

Marazion im Süden Englands



Die Blumen an der Hauswand sind aufgemalt

Coverack

Coverack (Cornish: Porthkovrek, was Bucht des Stroms bedeutet) ist ein Küstendorf und Fischereihafen in Cornwall, UK. Es liegt in der Pfarrei St. Keverne, auf der Ostseite der Lizard Halbinsel etwa 14 km südlich von Falmouth.

Coverack hat mehrere Hotels und eine Jugendherberge. Das Gebiet ist ein Zentrum für Wassersport, insbesondere Windsurfen, Segeln und Tauchen. Die nahegelegenen Felsen, die als Manacles bekannt sind, waren der Ort vieler Schiffswracks und in der Folge sind sie nun ein beliebtes Tauchziel.



Vom Eurotunnel (Dover) nach Coverack (Cornwall)

Zunächst eine anstrengende Reise zum Ziel The Barn in Cornwall.
2 Tage Anreise mit so vielen Staus, Baustellen und Behinderungen sind eine fette Herausforderung!



Auf dem Weg nach Cornwall haben wir etwas weiter vor uns eine Ansammlung von Menschen auf einer Wiese stehen sehen.

Wir dachten zunächst an eine Flugshow oder sonst irgend eine Veranstaltung, bis sich das zunächst verdeckte Stonehenge hinter einem Hügel von der A303 aus zeigte.

Es war uns vorher gar nicht klar, dass wir direkt daran vorbei kommen 😉 Aufgrund der vielen Meilen, die noch vor uns lagen, haben wir aber nur im Vorbeifahren darauf geschaut.

Zeit zur Besichtigung hatten wir leider nicht.



Wenige Meilen vor The Barn ( unserer gemieteten Scheune) sind wir hungrig und müde in einem Restaurant an der Straße eingekehrt.


Anreise nach Calais

Heute starten wir unsere Reise nach Calais in Frankreich, um morgen früh durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu unserem Urlaubsziel in Cornwall zu fahren. Unsere Blumen vor dem Haus geben wir in die liebevolle Fürsorge der Nachbarschaft und Familie ab 😉 Dazu wurde, einen Tag vor Abreise, extra noch ein Aussenwasserhahn montiert ?



5 Minuten nach der Auffahrt auf die heimische Autobahn hatten wir schon den ersten Stau mit 40 Minuten Verzögerung. Innerhalb Deutschlands haben wir dann gefühlt mehr Fahrzeit in Staus und Baustellen verbracht, als auf freier Strecke. Das wurde dann in Holland und Belgien auch nicht wirklich besser. Erst in Frankreich ging es dann einigermaßen, da wir dann auch deutlich nach dem Feierabendverkehr unterwegs waren. Unser erstes Bed & Breakfast mit einem super kleinen Zimmer (es konnte immer nur einer von uns beiden, oder Shari, am Bett vorbei gehen) hat uns dann aber am nächsten Morgen mit einem guten Schlafkomfort positiv überrascht?